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Opbericht ist ein Projekt um Ärzten, Studenten und Patienten Standard-Operationsberichte zur Verfügung zu stellen.

Für interessierte Patienten ist es oft hilfreich, wenn sie detaillert nachlesen können, was bei einer bevorstehenden Operation gemacht wird, bzw. bei einer Operation gemacht wurde.

Für Ärzte, insbesondere für junge Assistenzärzte, kann es hilfreich sein, anhand von Standard-Operationsberichten ihre eigenen Operationsberichte zu erstellen bzw. zu vergleichen oder sich auf eine Operation vorzubereiten.

Auch für Medizin-Studenten ist dieses Projekt gedacht. Im klinischen Abschnitt während einer Chirurgie-Famulatur oder im chirurgischen Tertial des Praktischen Jahr (PJ) werden Medizin-Studenten zum Assistieren in den OP eingeteilt und sollten sich auf die Operation optimal vorbereiten. Hierfür ist es sehr hilfreich anhand von Standard-Operationsberichten aus dem realen Leben die Vorbereitung zu optimieren.

Einige Op-Berichte sind durch intraoperativen Bildern illustriert.

Um die Berichte lesen zu können, ist eine kostenlose Registrierung notwendig. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie, liebe(r) Besucher(in), uns OP-Berichte zur Verfügung stellen würden. Registrierte Benutzer können Ihren Bericht direkt als neues Thema im entsprechenden Bereich eintragen.

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Sie können hier auch Fragen zu anderen medizinischen Texten (z.B. Befunde, Arztbriefe, selbstverständlich auch zu OP-Berichten) stellen.

Transphenoidale Hypophysentumorresektion

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Cimpetto
Beiträge: 1
Registriert: 09.11.2015, 18:51

Transphenoidale Hypophysentumorresektion

Beitrag von Cimpetto » 09.11.2015, 19:23

Vorbemerkung:
Der Prozess ist Hormoninaktiv und es handelt sich um ein 0-Zell Adenom

Lagerung:
Rückenlage mit geteilter Kopfschale

HF-Mono-/Bipolar:
Erbe VIO 300 D

Desinfektion:
Octenisept

Spülung:
Ringer 700 ml

OP Bericht:
Anlage einer Hautinzision im Bereich des Mundvorhofes ca. 1 cm oberhalb der Zahnreihe. Darstellung des knöchernen Nasenseptums und Eingehen in die Tiefe.
Bedingt durch einen Voreingriff ist der Vomer nicht mehr vorhanden, so dass die Keilbeinhöhle nach Kontrolle der Lage des selbsthaltenden Spekulums in der a.p.-Projektion eröffnet wird. Ausräumung der Keilbeinhöhle, die narbige Verwachsungen aufweist. Auch der Boden der Sella ist deutlich verdickt, es muss mit dem Meißel und der Fräse eröffnet werden. Danach stößt man auf einen Relativ festen, nicht wie ein typisches Adenom wirkenden, fleischfarbenden Tumor. Schrittweise Küretage des Processus, wobei reichlich Tumor gewonnen werden kann. Das Diaphragma kommt allmählich zur Darstellung, ohne das es intraoperativ zu einer Liquorrhoe kommt. Nachdem mit der Kürretage in allen Richtungen kein weiteres Tumorgewebe gewonnen werden kann, wird der Eingriff beendet.
Plazierung von Lyodura und Verklebung der selben in Sandwich-Technik mit Fibrin Kleber.
Herausnahme des selbsthaltenden Spekulums und Tamponade des Zugangweges mit Gelita. Versorgung der Eintrittstelle im Mundvorhof mit Einzelknopfnähten, Anlage einer Nasentamponade.

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