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Opbericht ist ein Projekt um Ärzten, Studenten und Patienten Standard-Operationsberichte zur Verfügung zu stellen.

Für interessierte Patienten ist es oft hilfreich, wenn sie detaillert nachlesen können, was bei einer bevorstehenden Operation gemacht wird, bzw. bei einer Operation gemacht wurde.

Für Ärzte, insbesondere für junge Assistenzärzte, kann es hilfreich sein, anhand von Standard-Operationsberichten ihre eigenen Operationsberichte zu erstellen bzw. zu vergleichen oder sich auf eine Operation vorzubereiten.

Auch für Medizin-Studenten ist dieses Projekt gedacht. Im klinischen Abschnitt während einer Chirurgie-Famulatur oder im chirurgischen Tertial des Praktischen Jahr (PJ) werden Medizin-Studenten zum Assistieren in den OP eingeteilt und sollten sich auf die Operation optimal vorbereiten. Hierfür ist es sehr hilfreich anhand von Standard-Operationsberichten aus dem realen Leben die Vorbereitung zu optimieren.

Einige Op-Berichte sind durch intraoperativen Bildern illustriert.

Um die Berichte lesen zu können, ist eine kostenlose Registrierung notwendig. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie, liebe(r) Besucher(in), uns OP-Berichte zur Verfügung stellen würden. Registrierte Benutzer können Ihren Bericht direkt als neues Thema im entsprechenden Bereich eintragen.

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Sleeve-Gastrektomie (Schlauchmagen)

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hipocrates
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Sleeve-Gastrektomie (Schlauchmagen)

Beitrag von hipocrates » 20.09.2018, 19:09

Diagnose: Adipositas Grad III (BMI xx kg/m2)<br>
Eingriff: Sleeve-Gastrektomie<br><br>

Indikation:<br>
Die Patienten hat einen BMI von xx kg/m2 bei einer Körpergröße von xxx cm und einem Körpergewicht von xxx kg. Es besteht ein Z.n. explorativer Laperoskopie bei Vd.a. Hiatushernie. Aufgrund zahlreicher konservativer MAßnahmen, die frustran verliefen, wurde der Therapieversuch der Sleeve-Gastrektomie besprochen. Die Patientin ist mit der OP einverstanden. Die Einwilligung liegt vor.

OP-Bericht:<br>
Hautdesinfektion und steriles Abdecken des OP – Gebietes. Circa 18 cm unterhalb des Xiphoids wird im Bereich der alten Narbe eine Lokalanästhesie gesetzt. Nach Inzision der Narbe wird mit einem 12 mm Optitrokar unter Sicht eingegangen. Das Abdomen wird inspiziert. Die Leber ist groß und weich und weist Zeichen eine Leberverfettung auf. Nach lokale Infiltration der Narbe im linken Oberbauch wird eine Inzision vorgenommen. Ein 12 mm Trokar wird eingebracht. Im Bereich des Xiphoids wird eine Lokalanästhesie gesetzt. Es wird ein 5 mm Leberretraktor wird direkt eingeführt. Die Leber wird mit diesem dann angehoben. Ein weiterer 5 mm Trokar wird dann noch im Bereich des rechten Mittelbauch gesetzt. Anschließend kann der Pylorus identifiziert und von hier beginnend die Selektierung an der großen Kurvatur vorgenommen werden. Die Selektierung wir bis zum Ösophagus hinauf durchgeführt. Der Ösophagus und der His‘sche Winkel werden sorgfältig frei präpariert. Darstellung des linken Zwerchfell Schenkels. Einige Adhäsionen an der Hinterwand werde nach Hochheben des Magens unter Sicht gelöst. Anschließend wird die 36er Magensonde über den Pylorus hinaus vorgeschoben. Danach wird mit dem grünen Magazin unter Seamguard-Schutz die Stapelung des Magens begonnen. Es werden vier grüne Magazine verwendet. Zum Schluss wird noch mit einem blauen Magazin eine vermeintliche Brücke durchtrennt. Der Magen wird zu Seite geschoben. Die Blaulösung wird eingebracht. Es bestehen dichte Verhältnisse. Entfernung des Magens über den medialem Kameratrokar. Auf eine Drainage wurde aufgrund trockener Verhältnisse verzichtet. Die Stelle, an der der Magen entfernt wurde, wird mit einem Endoclose verschlossen. Entfernung des Leberretraktors und des 5 mm Trokars unter Sicht. Ablassen des Pneumoperitoneums. Hauteinzelknopfnähte. Verband.

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