OP linkes Schultergelenk

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Gabiline
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OP linkes Schultergelenk

Beitrag von Gabiline » 20.05.2018, 14:42

Wäre ganz toll wenn mir jemand diesen OP-Bericht ausdeutschen könnte.
Erster und letzter Teil sind leider in der falschen Reihenfolge.
Dateianhänge
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DrRenner
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Re: OP linkes Schultergelenk

Beitrag von DrRenner » 23.05.2018, 11:42

Hallo Gabiline,
leider sind die eingescannten Texte nicht gut lesbar. Ich würde empfehlen, dass sie sie als reiner Text und nicht als Abbildungen noch einmal posten.
Dann lässt sich bei der Antwort auch besser direkt auf den Text beziehen
VG
C.R.

Gabiline
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Re: OP linkes Schultergelenk

Beitrag von Gabiline » 25.05.2018, 14:16

Denervierung der Schmerzfasern mittels Coblation-Thermosonde unter Schonung der Gefäßversorgung, insbesondere muskulo-tendinöser Übergang. Arthroskopische subacromiale Dekompression mit Abtragen des nach caudal geneigten Acromions sowie des Acromionsporns. Detrapement mit Release, Einkerbung LCA-Delta-Periost-Komplex, Trimmen des Labrums, Verschmelzen Partialruptur und der Subscapularissehne. Trimmen der langen Bizepssehne und des Labrums.
Verschmelzen Unterradkapsel-RM, Subacromiale Dekompression, Detrapement LCA-Delta-Periostkomplex.
Entfernen der Verkalkungsdepots mit Needling soweit möglich. Subtotale Bursektomie Instillierung 10 ml Ultravacain/Triam 40 subacromial.

In Beach chair-Position unkomplizierte ITN steriles Abdecken, Abwaschen der linken Schulter-Armpartie, Incision über dorsalen Zugang an typischer Stelle über Softspot und Einführen des Arthroskopes in das linke Schultergelenk. Bei Einblick in den ventralen Gelenkbereich zeigt sich eine reaktive Synovialitis sowie eine beginnende Kapsulitis, die lange Bizepssehne zeigt eine Tendinitis, in ihrer Kontinuität intakt. Kein Hinweis auf Ruptur des Pulleykomplexes. Das Labrum glenoidale zeigt sich ausgedünnt bei Normvariante des Bufordkomplexes. Das Glenoid und der Humeruskopf zeigen eine Chondromalazie 1. Grades, die Rotatorenmanschette zeigt sich von intraarticulär leicht aufgefasert mit Partialruptur gelenkseitig der Supraspinatussehne ventral ansatznah. Die Subscapularissehne zeigt ebenfalls eine Partialruptur, ansonsten keine komplett durchgehende Läsion, keine direkte Sicht in den subacromialen Raum. Nach Setzen des ventralen Arbeitszuganges Austasten des vorbeschriebenen Befundes, der hierbei bestätigt wird. Gelenklavage, Teilsynovektomie mit Blutstillung, Denervierung der Schmerzfasern, Entfernen der Kapsulitis, Trimmen der LBS und des Labrums, Verschmelzen der Partialrupturen Unterrand, Kapsel Rotatorenmanschette sowie der Subscapularissehne. Trimmen des Labrums. Substanzsparende Knorpelglättung, Lavage, Entfernen des Instrumentariums aus dem linken Schultergelenk.
Vorschieben des Arthroskopes nach subacromial über vorhandenen dorsalen Zugang. Zeigt sich präoperativ eine subacromiale Enge. Die Bursa subacromiale/Subdeltoidea zeigen sich entzündlich verändert, verklebt und ödematös verquollen. Es erfolgt eine subtotale Bursektomie mittels Shaver über lateralen separaten Zugang unterhalb Acromion linker Oberarm.
Darstellen der Rotatorenmanschette mit Glätten mittels Shavers. Denervierung der Schmerzfasern unter Schonung der Gefäßversorgung insbesondere muskulotendinöser Übergang. Die Rotatorenmanschette zeigt sich oberflächlich perlförmig aufgefasert, vor allem im Supraspinatusbereich ventral ansatznah. Es zeigt sich ein Verkalkungsdepot im Bereich der distalen Supraspinatussehne was eröffnet und ausgesaugt wird mit anschließendem Needling. Insgesamt zeigt die Rotatorenmanschette oberflächliche Partialrupturen ohne komplett durchgehende Läsion. Auch in Extremstellung iro/aro keine komplett durchgehende Läsion. Es erfolgt die Rekonstruktion der Rotatorenmanschette in den betroffenen Arealen. Nochmalige substanzsparende arthroskopische SAD, subacromiale Dekompression mit Glätten Unterrand Acromion. Detrapement, Release, Einkerbung des Lig. coracoacromiale DEltraperiostkomplex. Ausführliche Lavage. Mobilisation der Rotatorenmanschette, Verschmelzen der Auffaserungen und der Partialrupturen. Der Eingriff erfolgte mittels Portalwechsel um den subacromialen Bereich auch den Bereich der Infraspinatussehne ebenfalls komplett einzustellen und entsprechende operative Maßnahmen erfolgen lassen zu können. Insgesamt zeigt sich anschließend keine Vorwölbung, keine Pelottierung im Bereich der Rotatorenmanschette mehr und ein deutlich erweiterter subacromialer Raum. Lavage. Blutstillung.

DrRenner
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Re: OP linkes Schultergelenk

Beitrag von DrRenner » 27.05.2018, 12:45

Denervierung der Schmerzfasern mittels Coblation-Thermosonde unter Schonung der Gefäßversorgung, insbesondere muskulo-tendinöser Übergang.
Gewebe, welches für Schmerzen verantwortlich gemacht wurde, wurde mit Strom lokal verbrüht
Arthroskopische subacromiale Dekompression mit Abtragen des nach caudal geneigten Acromions sowie des Acromionsporns.
Arthroskoisch wurde Knochen (am Akromion= Name des Knochenteils) abgetragen, der an der Schulter Weichteile einklemmt.
Detrapement mit Release, Einkerbung LCA-Delta-Periost-Komplex, Trimmen des Labrums, Verschmelzen Partialruptur und der Subscapularissehne.
Trimmen der langen Bizepssehne und des Labrums.
Verschmelzen Unterradkapsel-RM, Subacromiale Dekompression, Detrapement LCA-Delta-Periostkomplex.
Entfernen der Verkalkungsdepots mit Needling soweit möglich. Subtotale Bursektomie
Dies beschreibt verschiedene Operationsschritte die eine Verminderung einer Weichgewebe Einklemmsymptomatik oder Glättung von Gewebe zum Ziel haben.
Instillierung 10 ml Ultravacain/Triam 40 subacromial.
Ein Lokalanästhetikum wurde verabreicht

In Beach chair-Position (Sitzende Lagerung)unkomplizierte ITN (Intubationsnarkose) steriles Abdecken, Abwaschen der linken Schulter-Armpartie, Incision über dorsalen Zugang an typischer Stelle über Softspot und Einführen des Arthroskopes in das linke Schultergelenk. Bei Einblick in den ventralen (vorderen) Gelenkbereich zeigt sich eine reaktive Synovialitis (Entzündung der Gelenkkapselinnenhaut) sowie eine beginnende Kapsulitis (Entzündung der Gelenkkapsel), die lange Bizepssehne zeigt eine Tendinitis (Entzündung der Sehne), in ihrer Kontinuität intakt. Kein Hinweis auf Ruptur (Riß) des Pulleykomplexes. Das Labrum glenoidale (Lippenartiger Teil des Schultergelenks) zeigt sich ausgedünnt bei Normvariante des Bufordkomplexes. Das Glenoid und der Humeruskopf (Gelenkpartner des Schultergelenks) zeigen eine Chondromalazie 1. Grades (Knorpelveränderung), die Rotatorenmanschette zeigt sich von intraarticulär leicht aufgefasert mit Partialruptur (Teilriss) gelenkseitig der Supraspinatussehne ventral ansatznah. Die Subscapularissehne zeigt ebenfalls eine Partialruptur, ansonsten keine komplett durchgehende Läsion, keine direkte Sicht in den subacromialen Raum. Nach Setzen des ventralen Arbeitszuganges Austasten des vorbeschriebenen Befundes, der hierbei bestätigt wird. Gelenklavage (Spülung), Teilsynovektomie (Entfernung von Gelenkkapselinnenhaut)mit Blutstillung, Denervierung (Lokales Veröden) der Schmerzfasern, Entfernen der Kapsulitis, Trimmen der LBS und des Labrums, Verschmelzen der Partialrupturen Unterrand, Kapsel Rotatorenmanschette sowie der Subscapularissehne. Trimmen des Labrums. Substanzsparende Knorpelglättung, Lavage, Entfernen des Instrumentariums aus dem linken Schultergelenk.
Vorschieben des Arthroskopes nach subacromial über vorhandenen dorsalen Zugang. Zeigt sich präoperativ eine subacromiale (Unter dem Akromion) Enge. Die Bursa subacromiale/Subdeltoidea zeigen sich entzündlich verändert, verklebt und ödematös verquollen. Es erfolgt eine subtotale Bursektomie (Entfernung eines Schleimbeutels) mittels Shaver (ein Instrument zum Gewebe entfernen)über lateralen separaten Zugang unterhalb Acromion linker Oberarm.
Darstellen der Rotatorenmanschette mit Glätten mittels Shavers. Denervierung der Schmerzfasern unter Schonung der Gefäßversorgung insbesondere muskulotendinöser Übergang. Die Rotatorenmanschette zeigt sich oberflächlich perlförmig aufgefasert, vor allem im Supraspinatusbereich ventral ansatznah. Es zeigt sich ein Verkalkungsdepot im Bereich der distalen Supraspinatussehne was eröffnet und ausgesaugt wird mit anschließendem Needling. Insgesamt zeigt die Rotatorenmanschette oberflächliche Partialrupturen ohne komplett durchgehende Läsion. Auch in Extremstellung iro/aro keine komplett durchgehende Läsion. Es erfolgt die Rekonstruktion der Rotatorenmanschette in den betroffenen Arealen. Nochmalige substanzsparende arthroskopische SAD , subacromiale Dekompression mit Glätten Unterrand Acromion. Detrapement, Release, Einkerbung des Lig. coracoacromiale DEltraperiostkomplex. Ausführliche Lavage. Mobilisation der Rotatorenmanschette, Verschmelzen der Auffaserungen und der Partialrupturen. Der Eingriff erfolgte mittels Portalwechsel um den subacromialen Bereich auch den Bereich der Infraspinatussehne ebenfalls komplett einzustellen und entsprechende operative Maßnahmen erfolgen lassen zu können. Insgesamt zeigt sich anschließend keine Vorwölbung, keine Pelottierung im Bereich der Rotatorenmanschette mehr und ein deutlich erweiterter subacromialer Raum. Lavage. Blutstillung.
Im Großen und Ganzen stellt dieser Teil eine Wiederholung des oberen dar.

Ich hoffe ich konnte hier ein bisschen zur Aufklärung beitragen. Bei konkreten Fragen zu einzelnen Wörtern oder Sätzen, einfach Fragen.

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