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Opbericht ist ein Projekt um Ärzten, Studenten und Patienten Standard-Operationsberichte zur Verfügung zu stellen.

Für interessierte Patienten ist es oft hilfreich, wenn sie detaillert nachlesen können, was bei einer bevorstehenden Operation gemacht wird, bzw. bei einer Operation gemacht wurde.

Für Ärzte, insbesondere für junge Assistenzärzte, kann es hilfreich sein, anhand von Standard-Operationsberichten ihre eigenen Operationsberichte zu erstellen bzw. zu vergleichen oder sich auf eine Operation vorzubereiten.

Auch für Medizin-Studenten ist dieses Projekt gedacht. Im klinischen Abschnitt während einer Chirurgie-Famulatur oder im chirurgischen Tertial des Praktischen Jahr (PJ) werden Medizin-Studenten zum Assistieren in den OP eingeteilt und sollten sich auf die Operation optimal vorbereiten. Hierfür ist es sehr hilfreich anhand von Standard-Operationsberichten aus dem realen Leben die Vorbereitung zu optimieren.

Einige Op-Berichte sind durch intraoperativen Bildern illustriert.

Um die Berichte lesen zu können, ist eine kostenlose Registrierung notwendig. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie, liebe(r) Besucher(in), uns OP-Berichte zur Verfügung stellen würden. Registrierte Benutzer können Ihren Bericht direkt als neues Thema im entsprechenden Bereich eintragen.

Bei Fragen schicken Sie uns eine E-Mail.

Sie können hier auch Fragen zu anderen medizinischen Texten (z.B. Befunde, Arztbriefe, selbstverständlich auch zu OP-Berichten) stellen.

Karpaltunnelsyndrom

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bapy65
Beiträge: 9
Registriert: 26.03.2011, 12:28

Karpaltunnelsyndrom

Beitrag von bapy65 » 18.05.2011, 11:39

Operative Maßnahmen:

KTS1
Spaltung des Retinaculum flexorum carpi und Neurolyse des N. medianus re.,li. in Lokalanästhesie am $

KTS2
Neurolyse und Dekompression des N. medianus mit Spaltung des Retinaculum flexorum re.,li. am $

Neurologischen Aufnahmebefund:

KTS3
Wach, orientiert, kooperativ, Hirnnervenstatus frei. Sicheres Gangbild. Hypästhesie in D II, D III re.,li.. Keine sicheren Paresen. Unauffälliger Stuhlgang und Wasserlassen.

KTS4
Keine Paresen, Hypästhesie Dig.
I-III, Hoffmann-Tinel-Zeichen re.,li. pos., Phalen-Test re,li. pos..

KTS5
Klopfschmerzen palmarseitig der re.,li. Hand mit Provokation von Schmerzen. Keine motorische Defizite.

KTS6
Hypästhesie Dig. I bis III. Hoffmann-Tinel`sches Zeichen positiv sowie auch der Phalentest.

Diktat individuell, falls erforderlich!

Therapie und Verlauf:

KTS7
Angesichts der Anamnese und des klinischen Befundes und bei entsprechendem elektroneurographischem Befund wurde die operative Vorgehensweise in Lokalanästhesie durchgeführt. Komplikationsloser intra- und postoperativer Verlauf, reizlose Wundverhältnisse.

KTS8
Vereinbarungsgemäß wurde die Patientin am $ operiert mit Spaltung des Retinaculum flexorum re.,li. unter Lokalanästhesie und Neurolyse und Dekompression des N. medianus re,,li.. Die intraoperativen Untersuchungsbefunde zeigten keine Paresen. Der postoperative Verlauf war komplikationslos. Wir bitten um weitere Durchführung von Verbandswechsel alle 2-3 Tage sowie eine ambulante Wiedervorstellung zum Entfernen des Nahtmaterials und Verlaufsbeurteilung in 2 Wochen. Nächster Verbandswechsel und Wundkontrolle am $.

KTS9
Angesic9ts der Anamnese und des klinischen Befundes wurde die operative Vorgehensweise vorgenommen. Komplikationsloser intra- und postoperativer Verlauf.Wir bitten um Wundheilungskontrolle und Entfernung des Nahtmaterials am 14. postoperativen Tag.

KTS10
Am $ wurde die Spaltung der Retinacula flexorum carpi und Neurolyse des N. medianus re.,li. durchgeführt. Die Op. verlief komplikationslos, keine neu aufgetretene postoperative neurologische Ausfälle und schmerzfrei. Wir empfehlen die Entfernung des Nahtmaterials zwischen dem 12. bis 15. postop. Tag.

KTS11
Es erfolgte die Übernahme der Patientin des Patienten und noch am Übernahmetag nach entsprechender Vorbereitung die operative Therapie. Postoperativ berichtet die Patientin der Patient über eine deutliche Beschwerdelinderung für die rechte, linke Seite.Bei der Wundkontrolle reizlose Verhältnisse.

KTS12
In Kenntnis des neurophysiologischen Untersuchungsbefundes und des neurologischen Untersuchungsbefundes rieten wir der Patientin dem Patienten zur operativen Intervention, diese erfolgte am $. in Lokalanästhesie. Wir haben die Patientin den Patienten nach dem operativen Eingriff noch ambulant weiter betreut und sie dann mit unauffälligem neurologischen Status und Allgemeinzustand nach Hause entlassen.

KTS13
Da die Patientin der Patient alleinstehend ist und aufgrund der begleitenden internistischen Diagnosen wurde die Patientin der Patient für den Eingriff stationär aufgenommen.

KTS14
Verbandswechsel in 2-3 tägigen Abständen, Wiedervorstellung zum Entfernen des Nahtmateriales in 14 Tagen besprochen, die Antiphlogistika sollten ca. 1 Woche genommen werden, das Clexane ebenso. Danach könnte mit ASS wieder begonnen werden.Bei Problemen Wiedervorstellung erbeten. Aus unserer Sicht kann die Op. der re.,li. Seite frühestens in 6 - 8 Wochen erfolgen, wenn von Seiten der OP re., li. keine Probleme mehr bestehen, dies möglichst als amb. Op., vorherige Vorstellung in der NCH- Sprechstunde zur Vorbereitung/Planung.

Diktat individuell, falls erforderlich!

Neurologischen Entlassungsbefund:

KTS15
Motorik unauffällig, Sensibilität unauffällig, Wunde reizlos.

KTS16
Keine Paresen. Weiterhin Hypästhesie Dig. I-III re.,li.. Keine weiteren Beschwerden.

KTS17
Reizlose Wundverhältnisse, keine Schmerzen; bewegt Finger auf Aufforderung gut, keine manifeste sensible Störung, zeitweise etwas Dysästhesie (Kribbeln) in den Fingern auftretend.

KTS18
Zur Entfernung des Nahtmaterials und postoperativen Verlaufskontrolle erbitten wir eine Vorstellung in unserer Ambulanz. Terminabsprache unter $.


Für weitere Anregungen, wie man diese Textbausteine noch besser gestalten könnte, würde ich mich freuen! :)
Bin nur med. Schreibkraft! :)

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