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Opbericht ist ein Projekt um Ärzten, Studenten und Patienten Standard-Operationsberichte zur Verfügung zu stellen.

Für interessierte Patienten ist es oft hilfreich, wenn sie detaillert nachlesen können, was bei einer bevorstehenden Operation gemacht wird, bzw. bei einer Operation gemacht wurde.

Für Ärzte, insbesondere für junge Assistenzärzte, kann es hilfreich sein, anhand von Standard-Operationsberichten ihre eigenen Operationsberichte zu erstellen bzw. zu vergleichen oder sich auf eine Operation vorzubereiten.

Auch für Medizin-Studenten ist dieses Projekt gedacht. Im klinischen Abschnitt während einer Chirurgie-Famulatur oder im chirurgischen Tertial des Praktischen Jahr (PJ) werden Medizin-Studenten zum Assistieren in den OP eingeteilt und sollten sich auf die Operation optimal vorbereiten. Hierfür ist es sehr hilfreich anhand von Standard-Operationsberichten aus dem realen Leben die Vorbereitung zu optimieren.

Einige Op-Berichte sind durch intraoperativen Bildern illustriert.

Um die Berichte lesen zu können, ist eine kostenlose Registrierung notwendig. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie, liebe(r) Besucher(in), uns OP-Berichte zur Verfügung stellen würden. Registrierte Benutzer können Ihren Bericht direkt als neues Thema im entsprechenden Bereich eintragen.

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Plattenosteosynthese einer distalen Radiusfraktur

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DrRenner
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Plattenosteosynthese einer distalen Radiusfraktur

Beitrag von DrRenner » 25.02.2007, 16:25

Diagnose:
Distale Radiusfraktur.

Eingriff:
Offene Reposition und Plattenosteosynthese mit einer winkelstabilen Platte

Sonstiges:
6 Wochen belastungsfreie Beübung und Krankengymnastik, dann Belastungsaufbau.

Bericht:
Lagerung in Rückenlage und Armtisch. Blutsperre mit 300 mmHg. Desinfektion und steriles Abdecken des Operationsgebietes. Längsverlaufende Inzision über der Flexor carpi radialis Sehne und scharfe Präparation auf die Sehne.

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Ausgeprägte elektrothermische Blutstillung. Die Sehne mit dem darunterliegendem Weichteilgewebe wird nach ulnarseitig weggehalten. Die Faszie des M. pronator quadratus wird elektrothermisch durchtrennt. Der Musculus pronator quadratus wird längs inzidiert und von der Corticalis mit dem Raspertorium abgeschoben. Es stellt sich der Frakturspalt dar.

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Einbringen eines Elevat in den Frakturspalt und unter Zug an den Fingern wird das Elevat als Hebel benutzt um die Fraktur zu reponieren. Auflegen einer T-Platte volar und winkelstabiles Einbringen zunächst der mittleren distalen Schraube im queren Schenkel der Platte nach Bohrung und Längenbestimmung. Anschließend erfolgt die Besetzung des mittleren Schraubenlochs im Längsschenkel in identer Weise. Anschliessend Besetzung der übrigen Löcher.

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Die abschließende Durchleuchtungskontrolle in zwei Ebenen zeigt achsengerechte Fragmentstellung und eine regelrechte Implantatlage. Spülung. Einlage einer Redon-Drainage. Hautverschluss mit Einzelknopfnähten.

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Steriler Verband. Kompressionsverband.

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